Versorgung von Taube Humpel 1.0

Es ist eine Menge passiert in den letzten Tagen. Neben meiner täglichen Arbeit an diesen Seiten, war ich bei dem herrlichen Wetter  auch unterwegs zu meiner vertrauten Körner-Gang. Dort entdeckte ich beim Fotografieren der gefiederten Mannschaft auf dem Brotkasten, dass eine Taube eine ganz schlimme Verschnürung hat.

Erfreulicherweise konnte das Täubchen mit dem schlimmen Fuß vor gestern gesichert und von den fiesen Fäden befreit werden.

Die Zehen sind Gott sei Dank noch durchblutet, aber insgesamt sah die Verletzung überhaupt nicht klasse aus, so dass ich „Humpel 1.0“ für zwei Tage zur Beobachtung mit nach Hause genommen und versorgt habe.

Transporter für verletzte Tauben

Dort konnte er sich erst einmal den Kropf mit Leckereien vollpicken und wieder zur Ruhe kommen.

Danach hat sie sich umgeschaut und war mit ihrer Umgebung ganz und gar nicht zufrieden.  Sie konnte trotz Schmerzen ganz schön wild werden. Das gesamte Inventar im Käfig hat sie mehrmals umgeräumt. Danach war aber eine Ruhepause angesagt.

Die heutige Vorstellung beim Tierarzt im Düsseldorf Tierheim ergab allerdings, dass der Fuß noch arg entzündet ist, die Kleine also noch viel Ruhe benötigt und Schmerzmittel bekommen muss.

 

Da ich nächste Woche wieder arbeiten muss, hat man mir angeboten, sie für die Zeit im Heim zu behalten. Toll! Die Pflegerin des neuen Taubenhauses hat die Kleine sogleich einquartiert. Dort ist sie nicht mehr allein, sondern unter ganz vielen netten Gurrern. Vielleicht hilft das bei der Genesung. Wenn der Fuß dann wieder ok ist, hole ich die Taube am WE nach Ostern ab und entlasse sie an Ort und Stelle wieder in ihre gewohnte Umgebung.

Hoffen wir mal das Beste.

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